„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden.“ (Joh 10,9)
Veranstaltungsnummer: K-10-098
Für Menschen aller Alterstufen, die Sehnsucht haben nach einem vertieften spirituellen Leben in christlicher Tradition.
Das kontemplative Schweigen erschließt die Fülle des Augenblicks und öffnet das Herz für die geheimnisvolle Gegenwart Gottes. Worauf wir unsere Achtsamkeit lenken, was wir schauend in uns einlassen, das prägt und verwandelt uns.
Der Übungsweg, der im Herbst 2007 seinen Anfang genommen hat, führt hin zu einer zeitgemäßen Form christlicher Kontemplation. Er verbindet das ostkirchliche Herzensgebet mit westkirchlichen Traditionen kontemplativen Betens und neueren Formen der Achtsamkeitsschulung.
Methodische Elemente: praktische Hinführung, geistliche Impulse, Wahrnehmungsübungen und Möglichkeit zu Begleitgesprächen, durchgehendes Schweigen.
Die Übungseinheiten bilden eine schrittweise Vertiefung, können jedoch gerne auch einzeln besucht werden. Sie sind jederzeit willkommen.
In den sieben johanneischen „Ich-bin-Worten“ Jesu konkretisiert sich die Zusage Gottes, die Mose am brennenden Dornbusch empfangen hat: „Ich bin, der ich bin da für Euch!“ In Christus wird Gottes Gegenwart zugänglich: als Brot und Weinstock, als Licht, Tür und guter Hirt, als Weg, Wahrheit und Leben. Die kontemplative Übung kann sich an diesen worthaften Verdichtungen von Gottes guter Präsenz orientieren – als Wegzeichen hin zu Gottes nährender und erleuchtender Präsenz.
Die Kurselemente sind auch Bestandteil einer im Februar begonnenen Ausbildung zur Anleitung christlicher Kontemplation.
Leitung und Begleitung:
Dr. Simon Peng-Keller, Theologe,
Dr. Ingeborg Peng-Keller, Psychologin,
Dr. Arno Zahlauer